Die zahnärztliche Leistungserbringung ist seit Mitte März und in weiten Teilen des Aprils im Schnitt um ca. 35-50% zurückgegangen, wobei einzelne Praxen phasenweise Rückgänge von bis zu 90% verzeichneten. Zwar hat sich im Rahmen der schrittweisen Lockerungen der Kontaktverbote die Leistungserbringung der Praxen ab Ende April erholt, sie bleibt jedoch aktuell auf einem reduzierten Niveau.
Allein durch die bisher nicht erfolgten Behandlungen seit Start der Krise haben Deutschlands Zahnarztpraxen nach unserer Schätzung folglich einen Umsatzverlust in Höhe von ca. 1 Milliarde Euro erlitten. Sollte es zu einer zweiten Pandemiewelle im Herbst kommen, wären ähnliche Effekt zu erwarten. Da außerdem nicht davon auszugehen ist, dass die Leistungserbringung mittelfristig vollständig auf Vorkrisenniveau zurückkehrt, wird diese Zahl im Jahresverlauf in jedem Fall weiter ansteigen.